Rauenächte

Das Ritual der Rauhenächte

Mit dem morgigen Heiligen Abend beginnt die Zeit der sogenanneten Rauhennächte. Eine Zeit, die unseren Vorfahren lange als heilige Zeit galt.
Die Rauhnächte gehen von Nacht zu Nacht, also von 24.00h bis 0.00h.  Um 24.00 Uhr am Heilig Abend beginnt die „Mutternacht“ und endet am 25. Dezember um Mitternacht. Eine Rauenacht geht also über einen gesamten Tag. Warum das so ist? Weil der Urspung dieser Tradition in der keltischen Kultur liegt. Hier galt das Jahresende als die Nacht des jeweiligen Jahres. Und die Zeit „zwischen den Jahren“ wurde als Rückschau auf der Jahr genutzt, jede Rauenacht versinnbildlicht einen Monat.

Wie auch immer man für sich selbst solche Traditionen einordnen mag, gibt es ein sehr schönes Ritual, was man in dieser Zeit durchführen kann. Das Ritual der 13 Wünsche.
Nimm Dir dafür heute einen Moment Ruhe und Stille und überlege Dir, welche 13 Dinge Dir wichtig sind, was Du Dir für das kommende Jahr wünschst, was das kommende Jahr vollkommen machen würde. Und dann nimm 13 kleine identische Zettel und schreibe je einen Wunsch auf einen Zettel. Falte die Zettel so, dass sie von Außen nicht zu unterscheiden sind und gib sie in ein Säckchen oder eine Schachtel.
In jeder der Rauhennächte, möglichst wenn es dunkel oder zumindest dämmrig ist, geh nach Draußen und zieh einen der Zettel aus dem Säckchen oder der Schachtel. Dann nimm einen Zettel – ohne ihn zu lesen –  und verbrenne ihn (in einer feuerfesten Schale). Während der Zettel verbrennt, gib den Wunsch ab und bitte darum, dass Dir dieser Wunsch erfüllt wird. Schau zu, wie das Papier in Rauch aufgeht. Bleib ganz still dabei und achte darauf, was sich in Deinem Kopf oder Herzen bewegt.  Übergib  die Asche der Erde und danke zum Abschluss den Elementen für ihre Unterstützung. So verfahre zwölfmal.
Am 6. Januar ist ein letzter Zettel übrig. Nimm diesen Zettel, falte ihn auseinander und lies Dir den Wunsch darauf laut vor. Um die Erfüllung dieses Wunsches kümmere Dich selber. Alle anderen werden für Dich erfüllt.

Ich selber habe das Ritual in den letzten beiden Jahrens gemacht und werde es wieder machen. Für mch bedeutet es, sich noch einmal das vergangen Jahr vor Augen zu führen, zu fühlen, wie es mir aktuell geht, was mir gut getan hat, was ich gerne ändern möchte, was wirklich meine Wünsche sind. Sich diese Zeit zur Reflexion zu nehmen bevor das Feiertagsprogramm startet, gibt mir deutlich mehr Ruhe und Gelassenheit für alles was kommt. ❤

Ich wünsche Euch allen wunderbare Feiertage voller Zufriedenheit, Liebe und Gelassenheit. Möget ihr mit offenem Herzen, frei von Angst, diese Zeit genießen und in einem berührenden Austausch mit euren Liebsten sein. Wahe Guru!

Sat Nam

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